Werkstoff

Molybdän

Hochtemperaturbeständiges Refraktärmetall mit geringer Wärmeausdehnung.

Molybdän ist ein Refraktärmetall mit hohem Schmelzpunkt (2.623 °C), exzellenter Wärmeleitfähigkeit und sehr geringer Wärmeausdehnung. Es ist besser bearbeitbar als Wolfram und ideal für Hochtemperatur- und Elektronikanwendungen.

Eigenschaften von Molybdän

KurznameMolybdän (Mo)
Reinheittyp. 99,95 %
MaterialRefraktärmetall
EigenschaftenDichte 10,2 g/cm³
Schmelzpunkt 2.623 °C
Sehr geringe Wärmeausdehnung
Hohe Wärme- und elektrische Leitfähigkeit
Hohe Warmfestigkeit
Gut formstabil
Besser bearbeitbar als Wolfram

Verfügbare Dicken

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  • Blech 0,5–10 mm
  • Ø 3–100 mm (Rundstab)
  • Auf Anfrage

* Andere Größen sind auf Anfrage erhältlich.

Molybdän

Vor- & Nachteile des Werkstoffes

Pro

  • Hitzebeständig:Hoher Schmelzpunkt und Warmfestigkeit.
  • Formstabil:Sehr geringe Wärmeausdehnung.
  • Leitfähig:Gute Wärme- und elektrische Leitfähigkeit.

Kontra

  • Oxidation:Oxidiert an Luft bei hohen Temperaturen – Schutzgas nötig.
  • Sprödigkeit:Bei Raumtemperatur eingeschränkt umformbar.
Molybdän

Fertigungsmöglichkeiten
für den Werkstoff Molybdän

Molybdän

Oberflächenvarianten

Geschliffen

Maßhaltige, definierte Oberfläche.

Poliert

Glänzende Oberfläche für Spezialanwendungen.

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Weitere Informationen zu Molybdän

  • Molybdän ist ein Refraktärmetall mit Schmelzpunkt 2.623 °C.
  • Molybdän trägt das Elementsymbol Mo.
  • Dichte 10,2 g/cm³ — etwa wie Silber.
  • Molybdän ist hochtemperaturfest, fest und wärmeleitfähig.
  • Molybdän ist besser zerspanbar als Wolfram, aber an Luft oxidationsanfällig oberhalb ~500 °C.
  • Typischer Einsatz: Hochtemperatur-Ofeneinbauten, Elektroden, Strahltechnik, Halbleiter.

Molybdän ist auch unter den Bezeichnungen Mo (Elementsymbol), Molybdenum (Englisch) bekannt.

Einordnung und typische Einsatzgebiete

Molybdän ist das pragmatischere Refraktärmetall neben Wolfram — niedrigerer Schmelzpunkt (2.623 °C), dafür besser bearbeitbar und kostengünstiger. Im Ofenbau, in der Strahlentechnik und in der Halbleiterfertigung ist Molybdän einer der wichtigsten Hochtemperatur-Werkstoffe. Achtung: oberhalb 500 °C an Luft entsteht flüchtiges MoO₃ — Anwendungen sind meist im Schutzgas oder Vakuum.

Typische Anwendungen sind Heizelemente und Strahlrohre in Industrieöfen, Anoden in Röntgenröhren, Bauteile in Halbleiter-Anlagen, Elektroden in Glasschmelzanlagen, Schiebebrenner, Hitzeschilde in Raumfahrt.

Eigenschaften

Schmelzpunkt 2.623 °C, Dichte 10,2 g/cm³, E-Modul 329 kN/mm², Wärmeleitfähigkeit 138 W/m·K (sehr hoch).

Sie haben Fragen?
Wir haben die passenden Antworten

Wofür wird Molybdän verwendet?

Für Hochtemperaturöfen, Elektronik und Halbleitertechnik.

Ist Molybdän besser bearbeitbar als Wolfram?

Ja, Molybdän lässt sich deutlich leichter zerspanen.

Oxidiert Molybdän?

Ja, an Luft bei hohen Temperaturen – Schutzgas ist nötig.

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