Molybdän ist ein Refraktärmetall mit hohem Schmelzpunkt (2.623 °C), exzellenter Wärmeleitfähigkeit und sehr geringer Wärmeausdehnung. Es ist besser bearbeitbar als Wolfram und ideal für Hochtemperatur- und Elektronikanwendungen.
| Kurzname | Molybdän (Mo) |
|---|---|
| Reinheit | typ. 99,95 % |
| Material | Refraktärmetall |
| Eigenschaften | Dichte 10,2 g/cm³ Schmelzpunkt 2.623 °C Sehr geringe Wärmeausdehnung Hohe Wärme- und elektrische Leitfähigkeit Hohe Warmfestigkeit Gut formstabil Besser bearbeitbar als Wolfram |
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Molybdän ist auch unter den Bezeichnungen Mo (Elementsymbol), Molybdenum (Englisch) bekannt.
Molybdän ist das pragmatischere Refraktärmetall neben Wolfram — niedrigerer Schmelzpunkt (2.623 °C), dafür besser bearbeitbar und kostengünstiger. Im Ofenbau, in der Strahlentechnik und in der Halbleiterfertigung ist Molybdän einer der wichtigsten Hochtemperatur-Werkstoffe. Achtung: oberhalb 500 °C an Luft entsteht flüchtiges MoO₃ — Anwendungen sind meist im Schutzgas oder Vakuum.
Typische Anwendungen sind Heizelemente und Strahlrohre in Industrieöfen, Anoden in Röntgenröhren, Bauteile in Halbleiter-Anlagen, Elektroden in Glasschmelzanlagen, Schiebebrenner, Hitzeschilde in Raumfahrt.
Schmelzpunkt 2.623 °C, Dichte 10,2 g/cm³, E-Modul 329 kN/mm², Wärmeleitfähigkeit 138 W/m·K (sehr hoch).
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