Durch Härten werden Stahlbauteile gezielt widerstandsfähiger gemacht. Eine kontrollierte Wärmebehandlung erhöht die Härte und Verschleißfestigkeit – ideal für stark beanspruchte Bauteile wie Wellen, Zahnräder oder Werkzeuge. So verlängert sich die Lebensdauer und Belastbarkeit deutlich.
| Max. Bauteilgröße: | nach Ofen |
| Härte: | bis ca. 60 HRC |
| Maßänderung: | gering |
| Verfahren: | Durch- / Einsatz- / Randschichthärten |
| Abschrecken: | Öl / Wasser / Gas |
| Losgröße: | ab 1 Stück |
| Werkstoffe: | härtbare Stähle |
| Anwendungen: | Wellen / Zahnräder / Werkzeuge |
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Beim Härten wird der Stahl auf eine bestimmte Temperatur erwärmt, sodass sich das Gefüge umwandelt. Anschließend wird das Bauteil rasch abgeschreckt, wodurch ein hartes Gefüge entsteht.
Je nach Anforderung werden Verfahren wie das Durchhärten oder das Einsatz- und Randschichthärten eingesetzt. So lässt sich gezielt die gesamte Bauteilhärte oder nur eine harte Randschicht bei zähem Kern erzeugen.
Härten erhöht Verschleißfestigkeit und Lebensdauer beanspruchter Bauteile.
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Vor allem härtbare Stähle; die Eignung hängt vom Kohlenstoffgehalt und der Legierung ab.
Beim Durchhärten wird der gesamte Querschnitt gehärtet, beim Randschichthärten nur die Oberfläche bei zähem Kern.
Härten kann zu geringem Verzug führen; bei engen Toleranzen erfolgt eine Nachbearbeitung.
Für stark beanspruchte Bauteile wie Wellen, Zahnräder, Führungen und Werkzeuge.