Beim Tiefkühlen werden Bauteile gezielt auf sehr niedrige Temperaturen abgekühlt, um das Gefüge zu stabilisieren und Restaustenit in Martensit umzuwandeln. Das erhöht Härte, Maßstabilität und Verschleißfestigkeit – eine wertvolle Ergänzung zur Wärmebehandlung, besonders bei Präzisions- und Werkzeugteilen.
| Max. Bauteilgröße: | nach Anlage |
| Temperatur: | bis −196 °C |
| Maßstabilität: | verbessert |
| Medium: | flüssiger Stickstoff |
| Verfahren: | Tieftemperaturbehandlung |
| Losgröße: | ab 1 Stück |
| Werkstoffe: | gehärtete Stähle |
| Ziele: | Gefügestabilisierung / Härte |
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Beim Tiefkühlen wird das Bauteil nach dem Härten kontrolliert auf Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt abgekühlt – häufig mit flüssigem Stickstoff. Dabei wandelt sich verbliebener Restaustenit in härteren Martensit um.
Nach dem langsamen Erwärmen auf Raumtemperatur ist das Gefüge stabiler und gleichmäßiger. Das verbessert Maßhaltigkeit, Härte und Verschleißverhalten der Bauteile dauerhaft.
Tiefkühlen stabilisiert das Gefüge und verbessert Härte, Maßhaltigkeit und Verschleißfestigkeit.
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Vor allem zur Gefügestabilisierung nach dem Härten, besonders bei Präzisions- und Werkzeugteilen.
Verbliebener Restaustenit wandelt sich in härteren Martensit um, wodurch das Gefüge stabiler wird.
Vor allem gehärtete Stähle mit Restaustenitanteil; die Eignung stimmen wir ab.
Ja, das stabilisierte Gefüge reduziert spätere Maßänderungen.