Die kathodische Tauchlackierung (KTL) bietet einen besonders gleichmäßigen und lückenlosen Korrosionsschutz – auch an Kanten, in Hohlräumen und schwer zugänglichen Bereichen. Das Bauteil wird komplett in ein Lackbad getaucht und der Lack elektrochemisch abgeschieden. Ideal als Grundbeschichtung im Automobil- und Maschinenbau.
| Max. Bauteilgröße: | nach Becken |
| Schichtdicke: | 15–25 µm |
| Verteilung: | gleichmäßig |
| Verfahren: | kathodische Tauchlackierung |
| Aushärtung: | Einbrennen im Ofen |
| Losgröße: | ab Serie |
| Werkstoffe: | Stahl / verzinkt |
| Funktion: | Grundierung / Korrosionsschutz |
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Bei der KTL wird das gereinigte Bauteil in ein wasserbasiertes Lackbad getaucht und als Kathode geschaltet. Durch Anlegen einer Spannung scheidet sich der Lack gleichmäßig auf allen leitfähigen Flächen ab – auch an Innenflächen und Kanten.
Anschließend wird der Lack im Ofen eingebrannt. So entsteht eine dünne, gleichmäßige und hoch korrosionsbeständige Schicht, die meist als Grundierung für weitere Beschichtungen dient.
KTL verbindet lückenlosen Korrosionsschutz mit gleichmäßiger Schichtbildung.
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Vor allem als hochwertige Grundbeschichtung für Korrosionsschutz im Automobil- und Maschinenbau.
Elektrisch leitfähige Metalle, insbesondere Stahl und verzinkter Stahl.
Durch die elektrochemische Abscheidung im Tauchbad werden auch Hohlräume und Kanten erreicht.
Ja, KTL dient häufig als Grundierung und wird mit Decklacken oder Pulverbeschichtung kombiniert.