Nieten ist ein bewährtes mechanisches Fügeverfahren für dauerhafte Verbindungen – auch bei unterschiedlichen Werkstoffen. Ohne Wärmeeintrag entstehen belastbare Verbindungen, die sich besonders dort eignen, wo Schweißen nicht möglich oder erwünscht ist. Ideal für Leichtbau und Mischbauweisen.
| Materialstärke: | nach Niet |
| Nietdurchmesser: | Ø 2–6 mm |
| Bauteilgröße: | projektabhängig |
| Nietarten: | Blind- / Vollniete |
| Verfahren: | mechanisch |
| Losgröße: | ab 1 Stück |
| Werkstoffe: | Metall / Mischverbindungen |
| Anwendungen: | Leichtbau / Montage |
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Beim Nieten werden die Fügeteile durch ein Verbindungselement – den Niet – zusammengehalten. Der Niet wird durch vorbereitete Löcher gesteckt und anschließend umgeformt, sodass er die Teile dauerhaft verklammert.
Da kein Wärmeeintrag erfolgt, bleiben die Materialeigenschaften erhalten. Mit Blind- und Vollnieten lassen sich auch schwer zugängliche Stellen und Werkstoffkombinationen sicher verbinden.
Nieten verbindet mechanische Festigkeit, Materialvielfalt und schonende Verarbeitung.
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Vor allem Blind- und Vollniete; die Auswahl richtet sich nach Zugänglichkeit, Belastung und Werkstoff.
Metalle und Werkstoffkombinationen, auch Mischverbindungen aus unterschiedlichen Materialien.
Wenn kein Wärmeeintrag erwünscht ist, bei Materialkombinationen oder schwer schweißbaren Werkstoffen.
Niete sind grundsätzlich feste Verbindungen; sie lassen sich bei Bedarf durch Ausbohren wieder trennen.