Stanzen ist das wirtschaftliche Verfahren für die Serienfertigung von Blechteilen. Mit Werkzeug und Presse werden Konturen, Löcher und Ausschnitte in einem Hub erzeugt – schnell, maßhaltig und reproduzierbar. Besonders bei mittleren und großen Stückzahlen überzeugt das Verfahren durch niedrige Stückkosten.
| Max. Blechformat: | 2.500 × 1.250 mm |
| Max. Materialstärke: | 6 mm |
| Presskraft: | bis 250 t |
| Losgröße: | ab mittlerer Serie |
| Werkzeug: | Folge- / Folgeverbund |
| Steuerung: | CNC |
| Umformungen: | Durchzüge / Prägungen / Biegungen |
| Werkstoffe: | Stahl / Edelstahl / Aluminium |
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Beim Stanzen drückt ein Stempel das Blech gegen eine Matrize und trennt das Material durch Scherung entlang der Schnittlinie. In einem einzigen Hub entstehen Außenkonturen, Löcher und Durchbrüche.
Mit Folge- und Folgeverbundwerkzeugen lassen sich mehrere Stanz- und Umformschritte kombinieren. So entstehen komplexe Blechteile in hoher Stückzahl bei gleichbleibender Qualität.
Stanzen verbindet hohe Geschwindigkeit, Wiederholgenauigkeit und niedrige Stückkosten.
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Da bauteilspezifische Werkzeuge nötig sind, lohnt sich Stanzen vor allem bei mittleren bis großen Serien.
Typisch sind Stahl, Edelstahl, Aluminium und weitere Bleche in geeigneter Dicke.
Ein Werkzeug, das mehrere Stanz- und Umformschritte in aufeinanderfolgenden Stationen kombiniert, sodass pro Hub ein komplexeres Teil entsteht.
Ja, Prägungen, Durchzüge und Biegungen lassen sich direkt in den Stanzprozess einbinden.